Fulda (cif/aj/cs). Hunderte Briefe und Basteleien sind in den vergangenen Tagen in der Hauptgeschäftsstelle der Caritas im Bistum Fulda eingegangen: Viele Kinder (und auch Erwachsene) aus der Region haben geschrieben, gemalt und gebastelt für die geflüchteten Kinder, die bei der Fuldaer Partner-Caritas im westukrainischen Iwano-Frankiwsk untergebracht sind und betreut werden.
K. Heinsch, A.-K. Jehn und M. Juch sichten eine Auswahl der Ostergruß-Zusendungen für die ukrainischen Kinder.Caritas Fulda
"Es ist toll zu sehen, wie viel Mühe sich die Kinder wieder gemacht haben", betonte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch bei einer Betrachtung einiger der Zusendungen, die er in seinem Büro gemeinsam mit der Assistentin der Direktion, Kerstin Heinsch sowie mit Ann-Katrin Jehn vom Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vornahm. "Schon bei unseren Briefaktionen während der Pandemie - damals für die Seniorinnen und Senioren hier in den Altenpflegheimen im Bistum - kamen unzählige schön gestaltete Briefe zusammen. Zu diesem Osterfest jetzt wollen wir nun den Kindern der Binnenflüchtlinge in der Ukraine eine kleine Freude machen und freuen uns über die große Beteiligung", so Caritasdirektor Juch.
Die Briefe und der Osterschmuck, die jetzt in einem Paket auf die Reise gehen und hoffentlich rechtzeitig zum orthodoxen Osterfest am 24. April in Iwano-Frankiwsk sein werden, wurden u. a. gestaltet und gebastelt von Schülerinnen und Schülern aus der Bardoschule, von einer Gruppe der Kindertagesstätte Künzell-Bachrain, von der Klasse 2c der Don-Bosco-Schule in Künzell, von Angehörigen der Mitarbeitenden im Generalvikariat und von der Flüchtlingsgruppe aus der Ukraine in der Caritas-Einrichtung Hilders-Steinbach.
In der Caritas-Flüchtlingsunterkunft in Hilders-Steinbach war eine Gruppe ukrainischer Flüchtlingskinder ebenfalls tätig, um ihre Schicksalsgenossen in iwano-Frankiwsk mit einem bunten Gruß zu erfreuen. C. Scharf/Caritas FD
Seit vielen Jahren pflegt die Caritas im Bistum Fulda eine Partnerschaft mit der Caritas Iwano-Frankiwsk und engagiert sich dort in der Behindertenhilfe. Nun dreht sich darüber hinaus alles verstärkt um die Flüchtlingshilfe. Die Caritas Iwano-Frankiwsk hat seit Kriegsbeginn mehr als 60.000 Binnenflüchtlinge versorgt. Mit der Ostergruß-Aktion will die Caritas Fulda auch ein weiteres Zeichen der Solidarität setzen.
Weiterhin helfen Spenden bei der Versorgung der Geflüchteten in der Ukraine. Speziell plant die Hilfs-AG, jetzt im Frühjahr bei der Zusammenstellung weiterer Hilfsgüter vor allem die Kinder und ihre Bedarfe in den Blick zu nehmen: Gesammelt wird derzeit daher vor allem für Babynahrung, Hygieneartikel und Kinderkleidung. Zweckgebundene Spenden sind möglich unter dem Stichwort "Ukraine-Krieg Nothilfe" auf das Spendenkonto des
Caritasverbandes für die Diözese Fulda bei der
Sparkasse Fulda
IBAN DE64 5305 0180 0000 0002 20.
Online-Spenden mit dem Spendenziel "Ukraine-Krieg Nothilfe". Die Bistums-AG für Ukraine-Hilfe trägt dafür Sorge, dass jeder gespendete Euro in voller Höhe bei den Hilfebedürftigen ankommt. Vielen Dank!